TYPO3 Template Three - Home

Das ganze folgt einer ganz einfachen Formel:


Student + Reiter = Studentenreiter

Studentenreiter + Stammtisch = Studententurniere + Feiern

 

Wenn im Herbst die letzten normalen Turniere ausgeschrieben werden, fällt der Startschuss für die Saison der Studentenreiter. Das liegt nicht etwa daran, dass wir in der kalten Jahreszeit gerne auf den Tribünen zusammenrücken, sondern am Charakter eines Studentenreitturniers: Keiner der Reiter kommt mit dem eigenen Pferd; die ausrichtende Reitgruppe stellt die Dressur- und Springpferde. Zum einen um allen Studenten die Möglichkeit auf einen Start zu geben, zum anderen um eine größtmögliche Chancengleichheit zu erzielen, ohne dass einzelne von ihren eigenen teuren und talentierten Pferden profitieren. Da die Pferde meistens von Privat-, Studentenreitern oder Höfen der Umgebung gestellt werden und im Sommer bereits unter ihren Besitzern auf normalen Turnieren laufen, ergibt sich für Studenten eine Art Gegensaison von Oktober bis Mai.

Zu den Turnieren werden häufig 12, manchmal aber auch 9, 15 oder sogar 18 Reitgruppen eingeladen, die mit je 3 Reitern und im Besten Fall jeder Menge Schlabus (Schlachtenbummlern) zum Anfeuern anreisen. Während die ausrichtende Mannschaft selbst nicht aktiv teilnimmt, werden am Samstagmorgen allen Reitern die Pferde zugelost. Es reiten immer drei Mannschaften auf denselben drei Pferden und der jeweils Beste auf einem Pferd kommt nach dem K.O.-System eine Runde weiter. Die erste Runde findet auf A-Niveau statt, danach folgt eine L-Trense (entsprechend im Springen am Sonntag ein L-Stilspringen), das Halbfinale ist eine L-Kandare bzw. ein L-Springen nach Fehlern und im Finale wird schließlich eine M-Dressur bzw. ein M-Springen geritten.

Abends finden die heimlichen Highlights eines jeden Turniers statt: Die Partys! Freitags geht es nach der Anreise direkt zum Eintreffabend, der immer unter einem bestimmten Motto steht. Meist bekommt jede Reitgruppe ihr eigenes Untermotto und muss sich dementsprechend verkleiden. Übernachtet wird in der Turnhalle und nach den Dressurprüfungen am Samstag gibt es dann eine öffentliche Party; ohne Verkleidung, aber mit mindestens genauso viel Spaß! Sonntags wird gesprungen und nach der Siegerehrung am Nachmittag kann man die ein oder andere Reitgruppe auf dem Weg nach Hause beim Fast-Food-Restaurant ihres Vertrauens antreffen ;)